Manicure

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Hände reichen, Hände zeigen – wir tun es ständig, oft unbewusst. Dabei gelten gepflegte, im Idealfall regelmässig vom Profi manikürte Hände als nachhaltiger Eindruck und Vertrauensgenerator. Deshalb geht das Thema Männer wie Frauen an. Blicke fallen eben aufs Gesicht und die Hände. Eine professionelle Manicure dauert etwa 30 bis 40 Minuten und kann via Treatwell spontan gebucht werden. Wenig Aufwand, grosser Erfolg.

Eines vorneweg, professionelle Manicure findet man nicht nur in Nagelstudios, sondern auch bei etlichen Coiffeursalons, Hautexperten oder Massagestudios als Zusatzangebot. Das bedeutet kein Qualitätsdefizit. Denn 1. beschränkt sich Manicure niemals auf die Nägel. Und 2. bedarf sie ohnehin der Zusatzqualifikation Empathie. Die richtige Wellenlänge zwischen Behandelndem und Kunde ist also besonders wichtig, da der Hautkontakt intensiv ausfällt und besonders an Nagelhäutchen und Lunula sehr feinfühlig erfolgen muss.

Ob die Chemie stimmt, zeigt sich meist bereits beim Vorabgespräch zur ersten Behandlung. Spezialisten erkennen rasch durch Fühlen und Betrachten, welche individuellen Pflegedefizite und Bedürfnisse unsere Hände haben. Auch schlechte Angewohnheiten wie das Zupfen an Nagelrändern oder gar nervöses Nagelknabbern kommen zur Sprache. Die Manicure kann das Problem vielleicht nicht beheben, zumindest aber optisch abmildern.

Die eigentliche Behandlung umfasst in der Regel zunächst die Desinfektion (bei Bedarf wird auch der der Hände, danach werden die Nägel mit entsprechend geeigneten Feilen in die gewünschte Form und Länge gebracht. Ist der Kunde oder die Kundin damit zufrieden, erfolgt das Bad. Es entspannt nicht nur die Haut an Fingern und Handflächen. Vor allem soll die Nagelhaut aufgeweicht werden. Alternativ sorgt dafür ein spezielles Produkt, das gezielt aufgetragen wird. Anschließend kann zum Beispiel mit einem Rosenholzstäbchen die stumpfe Nagelhaut zurückgeschoben und entfernt werden. Zusätzlich kann man sich ein Handpeeling, ein Paraffinbad, eine Handmassage oder Hautglättung dazu buchen. Manche Anbieter sind teuerer als andere, da sie solche Extras bereits inklusive anbieten. In jedem Fall sollte zum Abschluss der Behandlung eine passende Creme aufgetragen werden, als Schutz und Pflege. Weil Männer nichts schlimmer finden als von Creme pappende Finger, bieten Studios, die auch Herren behandeln, alternativ schnell einziehende Feuchtigkeitspflege an.

Etwa alle zwei bis drei Wochen sollte man die Behandlung spätestens wiederholen. Eine Anleitung zur zwischenzeitlichen Pflege daheim – also Nägel schneiden, feilen und Hände eincremen – gehört zum Abschluss der Behandlung dazu. Meist sind nervige Probleme wie stark schwitzende, trockene oder rissige Hände oder Entzündungen am Nagelbett nach wenigen Terminen passé. Infektionen und Pilze sollte aber ein medizinischer Kosmetiker, Dermatologe oder im schlimmsten Fall ein Handchirurg behandeln.


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